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tagesschau.de: Aufholjagd in der Forschung

Deutschlands Forschung ist oft erstklassig. Aber zu selten werden daraus konkrete Produkte und Dienstleistungen. Besonders bei sicherheitsrelevanten Technologien sieht ein neues Gutachten angesichts der Weltlage Aufholbedarf.

Der Countdown zählt runter: 3, 2, 1 - dann hebt die Ariane-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. Das Ziel: der gut eine Milliarde Kilometer entfernte Planet Jupiter. An Bord der Rakete ist eine Sonde, die mit Spitzentechnologie aus Deutschland ausgestattet ist.

Forscher am Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt/Oder haben zwei Bauteile für ein Messgerät der ESA-Mission "Juice" entwickelt mit dem der Planet Jupiter und seine drei großen Monde Ganymed, Callisto und Europa detailliert beobachtet werden können. Vereinfacht gesagt handelt es sich um spezielle Schaltkreise auf kleinen Chips für die besonderen Anforderungen im Weltraum: Sie müssen äußerst energiesparend sein und widerstandsfähig gegen Strahlung.

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