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table.research: Irene Bertschek über 20 Jahre EFI: „Deutschland und Europa müssen dringend technologische Rückstände aufholen“

Die Expertenkommission Forschung und Innovation besteht seit 20 Jahren und hat zum Beispiel die Sprind-Gründung und die steuerliche Forschungsförderung angeregt. Was in Zukunft wichtig ist, berichtet die Vorsitzende Irene Bertschek im Interview.

Frau Bertschek, Ende dieser Woche wird die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) 20 Jahre alt. Wie ist die Stimmung in Ihrem sechsköpfigen Gremium?
Die Stimmung im Gremium ist sehr gut, nicht nostalgisch und zurücklehnend, sondern mit Blick nach vorn. Forschung und Innovation sind für Deutschland gerade jetzt besonders wichtig. Es überwiegt eine Mischung aus Stolz und Verantwortungsbewusstsein. Stolz darauf, dass die EFI über zwei Jahrzehnte dazu beitragen konnte, Forschung und Innovation stärker in den Fokus der politischen Debatte zu rücken. Verantwortungsbewusstsein, weil die Herausforderungen aktuell enorm sind.

Wie würden Sie die derzeitige Situation im Bereich Forschung und Innovation in der Gesamtschau der 20 Jahre auf einer Skala von 1 bis 10 einordnen?
Die Situation ist zu komplex, um sie in einer einzelnen Zahl zusammenzufassen. Wenn ich mir die Forschung anschaue, stelle ich fest, dass wir im internationalen Vergleich durchaus gut dastehen. Sorge bereitet mir, dass Forschungsergebnisse in Deutschland noch zu selten in Innovationen und Wertschöpfung übersetzt werden. Die Analysen der EFI deuten darauf hin, dass die damit verbundenen wirtschaftlichen Erträge zu einem großen Teil im Ausland anfallen.

Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.

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