Was sieht die Hightech-Agenda im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) vor?
Drei Ziele sind formuliert:
1. Eine KI-Offensive, um bis 2030 zehn Prozent der Wirtschaftsleistung KI-basiert zu erwirtschaften und KI verstärkt in Forschung und Anwendung zu bringen. Geplant unter anderem: ein KI-Robotikbooster sowie Ausgründungsförderung im Rahmen der Initiative AI Nation.
2. KI-Kapazitäten verbessern, etwa durch eine KI-Gigafactory im Rahmen der EU-Ausschreibung und Stärkung der KI-Rechenzentren.
3. Zentraler Player für die nächste KI-Generation werden, etwa durch Förderung von Modellen der nächsten Generation und Stärkung der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung.
Wie ist der Stand des Roadmap-Prozesses?
Die Roadmap wird Mitte Mai veröffentlicht. Federführend sei das BMFTR gemeinsam mit dem Digitalministerium und dem Arbeitsministerium, heißt es auf Anfrage. Die Ressorts Gesundheit und Wirtschaft seien ebenfalls beteiligt. In Partnerdialogen habe man Input für Roadmap-Meilensteine, Technologiepfade und Marktpotenziale erhalten. Auch sei es um die Frage gegangen, wer welchen Beitrag leisten kann. Nach Veröffentlichung der Roadmap soll es weitere Beteiligungsmöglichkeiten geben.
Dass die Roadmap erst im Mai bekanntgegeben wird, hat einige Akteure erstaunt. Sie hätten sich mehr Tempo gewünscht. „Gerade im Bereich KI zählt jeder Tag“, sagt Philipp Slusallek, Direktor des DFKI Saarbrücken. Technologisch habe sich allein seit dem vergangenen Sommer viel getan, ergänzt Daniel Abbou, Geschäftsführer des KI-Bundesverbands. „Zum Beispiel wurden zwei neue KI-Modellgenerationen veröffentlicht.“
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